5 Fragen an…unseren Immobilienfotograf Erik Boafo

Aktualisiert: Juni 29

Die ImmoSky AG bietet ein umfassendes Angebot, damit Ihre Immobilie schneller verkauft werden kann. Vor allem professionelle Fotos, Videos und Drohnenaufnahmen sind heute unerlässlich. Der Service ist als Standard-Leistung bei der ImmoSky inkludiert, wenn wir beauftragt werden, eine Immobilie zu verkaufen. Auch eine digitale Möblierung leerer Räume, Erstellen von hochwertigen Grundrissen und virtuelle 3D-Rundgänge werden von der ImmoSky angeboten. Mit diesen haben potenzielle Interessenten jederzeit und ortsunabhängig die Möglichkeit, einen persönlichen Rundgang durch die Immobilien vorzunehmen.

All das machen unsere Immobilienfotografen. Derzeit sind für uns insgesamt drei Fotografen schweizweit unterwegs. Unterstützt durch Praktikanten können wir so für alle unsere Mandate professionelle Objektaufnahmen gewährleisten.


Heute haben wir Erik Boafo, einen unserer drei Fotografen, zum Interview gebeten und ihm 5 Fragen gestellt.


Frage 1: Hallo Erik, Vielen Dank für deine Zeit. Dann starten wir mal mit der ersten Frage. Wie sieht ein «normaler Arbeitstag» bei dir aus? Hallo allerseits, ich freue mich heute ein paar Einblicke in meinen Job zu geben. Also wie sieht mein Arbeitstag aus? Eigentlich immer unterschiedlich – mal bin ich vor Ort, um Aufnahmen zu machen, mal bearbeite ich im Office bzw. derzeit im Homeoffice die vorher gemachten Bilder und Videos. Ein Fototermin mit Innen- und Aussenaufnahmen einer Immobilie plus Grundstück dauert ungefähr 1,5 bis 2 Stunden. Sollen zusätzlich Luftaufnahmen des Objekts mit der Drohne gemacht werden oder die Immobilie mittels Matterport auch dreidimensional abgebildet werden, kann es bis zu einem halben Tag dauern, alle Bilder und Videos bestmöglich aufgenommen zu haben. Von Vorteil ist hier natürlich immer schönes Wetter – deshalb ist eine gewisse Flexibilität in diesem Job eben sehr wichtig.

Frage 2: Welche Dinge sollte man beachten, um hochwertige Objektbilder zu fotografieren bzw. Videos zu erstellen? Ansprechende und professionelle Bilder einer Immobilie spielen eine entscheidende Rolle im Verkaufsprozess und bei der finalen Kaufentscheidung. Für eine optimale Präsentation einer Immobilie ist es daher unerlässlich, alle Räume im Vorfeld aufzuräumen und zu reinigen. Ein geschulter Immobilienfotograf weiss dann natürlich genau, was man für eine bestmögliche Präsentation des Objekts beachten muss. Hier spielen die Lichtverhältnisse zum Beispiel eine grosse Rolle. Und aus welchem Winkel man fotografiert, um Räume möglichst gross wirken zu lassen. Je voller ein Raum ist, desto kleiner wirkt er. Und Grösse vermitteln ist sowohl für ansprechende Objektbilder als auch für spätere Besichtigungen ein Verkaufsargument. Warme, helle Farben schaffen zusätzlich eine einladende Atmosphäre und lassen Räume auf Bildern ebenfalls grosszügiger erscheinen. Zudem können einige Kleinigkeiten den Unterschied machen und eine angenehme Atmosphäre schaffen: Kissen auf dem Sofa sollten sorgfältig angeordnet sein und Möbel und Pflanzen mit Bedacht platziert sein. Zudem ist eine schöne Beleuchtung und möglichst viel Tageslicht verkaufsfördernd. Durchschnittlich werden Immobilien so zu einem 4 bis 9 Prozent höheren Verkaufspreis verkauft und die Zeit am Markt verkürzt sich um 31 Prozent, wenn es professionelle Aufnahmen gibt. 90 Prozent der Käufer wären eher dazu geneigt ein gelistetes Objekt mit einer 3D-Tour zu kaufen.

Frage 3: Denkst du, dass das die Zukunft ist - Also dreidimensionale Aufnahmen einer Immobilie und virtuelle Besichtigungen?


Ja, definitiv! Die technischen Möglichkeiten entwickeln sich ständig weiter und die Kosten für das Equipment sinken. Zudem haben wir durch Corona gemerkt, dass es durchaus vorkommen kann, einmal nicht vor die Tür zu dürfen bzw. den persönlichen Kontakt zu anderen zu vermeiden. Ich hoffe natürlich, dass wir die Pandemie nun endlich überstanden haben – aber trotzdem wird die virtuelle Welt in Zukunft immer mehr Teil des Lebens sein.

Frage 4: Welche Arbeit macht dir besonders Spass? Kann ich so gar nicht sagen - eigentlich alles! Aber der Einsatz vor Ort beim Kunden ist mir schon am liebsten. Jedes Mal eine andere Umgebung, andere Menschen – und natürlich Häuser und Gegebenheiten. Ausserdem sieht man wirklich viel von unserer schönen Schweiz.

Frage 5: Wie sieht dein Werdegang aus – also wie bist du zum Job als Immobilienfotograf gekommen? Ich habe in Zürich eine Ausbildung als Reprograf gemacht. In der Ausbildung haben wir die verschiedensten Drucktechniken kennengelernt. Von Offsetdruck über Siebdruck bis hin zu grossformatigen Fotoreproduktionen für massgenaue Grundrisspläne. Damals noch ohne PC, alles mehr oder weniger von Hand. In meiner Freizeit habe ich mir das Fotografieren selbst beigebracht und angefangen Fotos im eigenen Labor zu entwickeln. Auch habe ich immer wieder für lokale Zeitungen Sportanlässe oder andere Veranstaltungen fotografiert oder wurde als Hochzeitsfotograf angefragt. Im Laufe der Jahre habe ich verschiedene Kurse absolviert. Unter anderem einen Multimedia-Screendesign-Kurs, bei welchem ich Photoshop und die gängigen Layoutprogramme erlernt habe. So waren meine nächsten Jobs also immer etwas zwischen Reprograf und Desktop Publisher. Bis vor kurzem hatte ich ein eigenes Geschäft als Reprograf, Desktop Publisher und Fotograf. Alle meine Erfahrungen und Weiterbildungen in meinem bisherigen Berufsleben kommen mir nun bei meiner Arbeit bei der Immosky zugute. Ich verstehe Grundrisse und kann sie richtig interpretieren. Ich kenne die neusten Technologien und kann mich schnell in diese einarbeiten. Fotos erstellen und bearbeiten sowie Videos schneiden und Farbkorrekturen anbringen gehört zu unserem Alltag.


Vielen herzlichen Dank für die spannenden Einblicke in deinen Job, Erik.




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