Die Top-Trends der Immobilienbranche 2022

Aktualisiert: 19. Sept.

Das neue Jahr ist nun zwei Wochen alt und der Immobilienmarkt kommt wieder in Schwung nach den Feiertagen. Immobilien sind aufgrund der anhaltend niedrigen Hypothekenzinsen und der immer noch unsicheren Lage - Stichwort Corona-Virus - eine beliebte Wertanlage. Die Preise für Häuser und Wohnungen sind hoch wie nie und für Verkäufer herrschen nach wie vor goldene Zeiten.


Mit dem Blog-Beitrag in dieser Woche möchten wir Ihnen einen Überblick über die weiteren Trends geben, die in 2022 grossen Einfluss auf die Entwicklung des Marktes haben werden. Viel Spass beim Lesen!

  • Stockwerkeigentum und Eigentumswohnungen als gute Investition

Der Kauf von einem Einfamilienhaus schlägt derzeit in der Schweiz mit durchschnittlich 1'110'000 Franken zu Buche, wobei man in Zürich oder anderen Wirtschaftszentren auch mit einem Durchschnitt von 3'200'000 Franken rechnen muss. Die günstigere Alternative ist dann die Eigentumswohnung, denn für die hohen Immobilienpreise sind meist die Bodenpreise verantwortlich. Mit Stockwerkeigentum sinkt der prozentuale Anteil dieser Kosten. Zudem sind die Verpflichtungen für Wohnungseigentümer nicht so hoch wie bei den Hausbesitzern und das Leben in einer Wohnung trifft voll den Trend der Urbanisierung. Also gute Gründe, in den Erwerb von Stockwerkeigentum zu investieren. Das Angebot ist hier ebenfalls grösser, besonders bei Neubauten. Im Jahr 2019 wurden insgesamt 48'040 Wohnungen neu gebaut (Quelle: bfs) und die Bautätigkeiten halten weiter an. Egal ob als Altersabsicherung oder Rendite-Objekt: Stockwerkeigentum ist immer eine gute Investition.


Stockwerkeigentum und Eigentumswohnungen


  • Ökologische Bauweise und nachhaltiges Wohnen

Die ökologische Bauweise ist auf dem Vormarsch – schon allein, da es geplante gesetzliche Verschärfungen im CO2-Bereich gibt. Energieeffizienz und möglichst schonender Umgang mit Ressourcen ist in der heutigen Zeit unumgänglich.


Jeder kann seinen Beitrag leisten, um die Umwelt zu schonen und seinen Fussabdruck auf der Erde möglichst gering zu halten. Neben einer energiesparenden Bauweise des Hauses selbst und dem schonenden Umgang mit Ressourcen gibt es weitere Möglichkeiten, Nachhaltigkeit in seinen Alltag einzubauen und so ganz nebenbei seinen Fussabdruck zu minimieren.



  • Immer mehr Single-Haushalte

Der Single-Haushalt ist mit Abstand die meistverbreitete Wohnform in der Schweiz. Neue Szenarien sehen die Zahl der Privathaushalte in den kommenden Jahrzehnten erneut stark zunehmen. Grund hierfür sind insbesondere die Wanderungsströme in die Schweiz. Aber auch der Wandel hin zu mehr Emanzipation wird den Trend sicher fördern. 2019 wurden in der Schweiz 3,8 Millionen Privathaushalte gezählt. Zwischen 2020 und 2050 wird die Anzahl Privathaushalte von 3,8 Millionen auf 4,7 Millionen ansteigen, was einer Zunahme von 23 Prozent entspricht.

Der Flächenverbrauch pro Kopf ist gestiegen, da es mehr Single-Haushalte gibt, allerdings kommt er aber jetzt an seine Grenzen, da die Preise für Immobilien zum Kauf und zur Miete an der Obergrenze sind.

Am stärksten steigt in den letzten Jahren die Anzahl der Einelternfamilien – vor allem jener mit alleinerziehenden Müttern. Derzeit haben 16,2 Prozent der 1,1 Millionen Familienhaushalten diese Form, von ihnen bestehen wiederum 83,2 Prozent oder 150'000 aus alleinerziehenden Müttern mit Kindern.


Das bedeutet, dass die Nachfrage nach passendem Wohnraum immer höher wird und sich die Branche auf die Anforderungen der Single-Haushalte einstellen muss.


Single-Haushalte

  • Überalterung der Gesellschaft

Der überall in Europa vorherrschende demografische Wandel macht sich auch in der Schweiz bemerkbar. In 30 Jahren wird es laut mittleren demografischen Szenarien eine Bevölkerungszunahme von 1,3 Millionen Menschen geben, wovon 1 Million Rentner im Ruhestand sein werden. Auf diese Veränderung bzw. auf diesen «Trend» muss der Immobilienmarkt reagieren in Hinsicht auf Wohnfläche, Zugänglichkeit und behindertengerechte Ausstattung. Zudem ist eine Anbindung an öffentliche Verkehrsmittel und die Nähe zu medizinischen oder pflegerischen Einrichtungen wichtig.


Was viele nicht wissen: Die Investition in eine Pflegeimmobilie kann eine gute Rendite einbringen. Über diese Form der Anlage haben die meisten noch nicht nachgedacht, sie hat aber viele Vorteile: die Pflegeimmobilie. Dazu gehören Appartements in Wohnanlagen, Alters- oder Pflegeheimen u. ä. Durch die angeschlossene Pflege bzw. Betreuung können die Bewohner weitgehend eigenständig bleiben und bei Bedarf sofortige Unterstützung erhalten.



Die Immobilienbranche steht also vor der Herausforderung, auf diese Trends zu reagieren. Wohneigentum ist im Vergleich zur Miete weiterhin sehr attraktiv – und wir halten Sie weiterhin über alle Trends und Entwicklungen auf dem Laufenden!



Weitere Informationen rund um den Kauf und Verkauf von Immobilien finden Sie auf unserer neuen Website https://www.immosky.ch/de/.

Wenn Sie an einer Rendite-Immmobilie interessiert sind, erhalten Sie hier weitere Informationen: https://www.immosky.ch/de/kaufen-mieten/renditeobjekt-kaufen/