Der Makler-Alltag in Zeiten von Corona

Aktualisiert: 4. Dez 2020

Die COVID19-Pandemie hat Auswirkungen auf jegliche Bereiche unseres Lebens: Privat, im Beruf und im Umgang mit Anderen. Als Immobilienvermarkter ist der Kontakt zu Kunden sehr wichtig und persönliche Treffen sind, beispielsweise bei einer Besichtigung, unumgänglich.


Wie beeinflusst also Corona das Daily Business eines Maklers? Wir haben unseren langjährigen Mitarbeiter, Makler und Senior Sales Direktor Tessin Gianni Ponzetta zum Interview gebeten und nachgefragt.




Wie beeinflusst Corona dein Daily Business? Die Auswirkungen und Vorgaben des Bundes bzgl. Corona haben natürlich Einfluss auf das Daily Business. Auch wir, also die Makler der ImmoSky, haben uns auf die Situation einstellen müssen. Da wir aber immer schon am Puls der Zeit waren und viel in die Digitalisierung investiert haben, ist uns die Umstellung bzw. Anpassung nicht sonderlich schwergefallen. Durch unser Ökosystem kann viel „kontaktlos“ und digital abgewickelt werden. Mit modernsten Technologien können Objekte am Markt so inszeniert werden, dass sie Begeisterung auslösen und faszinieren. Die ImmoSky bietet hier ein breites Spektrum an. Virtuelle Rundgänge, 3D Visualisierungen, digitales Homestaging, Objektvideos oder Luftaufnahmen mit einer Drohne – für uns auch schon vor Corona bewährte Mittel für die erfolgreiche Vermarktung einer Immobilie. Mit der Pandemie, die begleitet wird durch Lockdowns, Ausgangs- oder Kontaktverboten, haben einige der Digital Services besonders an Bedeutung gewonnen. Durch virtuelle Rundgänge und Objektvideos beispielsweise können Interessenten sich in Ruhe in der Immobilie umsehen, ohne die eigenen vier Wände zu verlassen und das Rund um die Uhr, also 24/7. So kann sichergestellt werden, dass nur ernsthafte Kaufinteressenten zu einer Besichtigung vor Ort kommen. Luftaufnahmen des Verkaufsobjekts sind eine weitere interessante Möglichkeit und eröffnen neue Perspektiven. Wir setzen auf Wunsch Drohnenkameras ein, damit potenzielle Käufer die Lage und Umgebung der Immobilie aus der Vogelschau kennenlernen können. Videos und Fotos aus der Luft geben eine perfekte Orientierung über den Standort und die Infrastruktur, ohne wirklich vor Ort gewesen zu sein.

Wie sieht beispielsweise derzeit eine Besichtigung aus? Natürlich ist es bei einer Besichtigung unmöglich, komplett auf persönlichen Kontakt zu verzichten. Die meisten Kaufinteressenten möchten trotz den Digital Services nach wie vor die Immobilie „live“ sehen. Insgesamt hat es hier somit keine grösseren Veränderungen gegeben. Um alle Beteiligten so gut es geht zu schützen, werden nun Masken und bei Bedarf Handschuhe getragen und die Flasche Desinfektionsmittel ist immer dabei. Bei bewohnten Häusern oder Wohnungen wird selbstverständlich der Schutz der Bewohner gross geschrieben und es wird auf Wünsche eingegangen, wie zum Beispiel dass keine Einrichtungsgegenstände angefasst werden. Unser Ziel ist es, dass sich unsere Kunden zu jedem Zeitpunkt des Verkaufs- bzw. Kaufprozesses sicher und gut aufgehoben fühlen.



Merkst du generell eine Veränderung in der Branche? Gibt es weniger oder sogar mehr Aufträge oder ist die Lage unverändert? Stand Heute hat sich der Immobilienmarkt aufgrund Corona kaum verändert. Derzeit ist zu beobachten, dass die Preise für Eigentumswohnungen und Einfamilienhäuser trotz Pandemie steigen und Wohneigentum weiterhin als sehr attraktiv erscheint. Die tiefen Hypothekarzinsen, die höhere Wertschätzung für das Gut „Wohnen“ und zunehmende geografische Flexibilität durch vermehrtes Homeoffice sind Gründe hierfür.


Veränderungen in Sachen Auftragslage sind schon festzustellen – Ein Makler wird nur angestellt bzw beauftragt, wenn alle Regelungen und Vorgaben des Bundes eingehalten werden. Zudem hat Corona einige erstmal davon abgehalten, den langersehnten Traum von der eigenen Immobilie wahr werden zu lassen. Deshalb können wir schon einen Rückgang in der Anzahl der Kaufinteressenten beobachten. Diejenigen, die momentan aber weiterhin nach einem Kaufobjekt suchen, sind dafür ernsthafter interessiert und es kommt häufiger zum Verkauf. Deshalb verzeichnen wir bei der ImmoSky insgesamt keinen Rückgang bei den Immobilienverkäufen. Da wir ein grosses Netzwerk haben und die von uns betreuten Objekte in diversen Online-Immobilienportalen ersichtlich sind, profitieren unsere Kunden derzeit besonders.

Was ist deiner Meinung nach wichtig, um in Zeiten wie diesen weiterhin erfolgreich sein zu können? Die wichtigsten Punkt sind sicher, sich ständig auf die aktuelle Situation einzustellen und auf dem neuesten Stand zu sein, vorausschauend zu handeln und Sicherheit zu vermitteln. Wir gehen davon aus, dass die Einschränkungen durch Corona und die Pandemie selbst noch einige Zeit Auswirkungen auf unser Business haben wird. Einige Auflagen werden wahrscheinlich „normal“ werden, wie die Einhaltung des Mindestabstands und das regelmässige Händewaschen und Desinfizieren. Zudem ist es natürlich von Vorteil, wenn Unternehmen schon vorher stark in die Digitalisierung investiert haben. Das ist bei der ImmoSky definitiv der Fall.


Vielen Dank für die spannenden Einblicke, Gianni. Zum Abschluss hätten wir gerne gewusst, wie deine Zukunftsprognose aussieht? Die aktuelle Situation wird wohl noch lange so bleiben und wir müssen mit den Einschränkungen und Auflagen leben, um die Pandemie endgültig zu besiegen. Wie schon oben erwähnt, werden einige Sachen für uns „normal“ werden, wie regelmässiges Händewaschen und Desinfizieren und die Einhaltung eines Mindestabstands. Die Arbeit vom Homeoffice aus wird wohl zum Normalzustand. Generell denke ich aber, dass unsere Branche wohl relativ glimpflich davonkommen wird und wir uns glücklich schätzen können.


Wir bedanken uns für das Interview bei unserem Direktor Gianni Ponzetta.

Bleiben Sie gesund!


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