Metropolen – Die Zukunft des Wohnens in Europa

Metropolen gelten als Vorreiter in Sachen «Wohnen der Zukunft». Schon heute wappnen sich viele Städte für morgen – viele sind bereits smart, umweltbewusst und die Digitalisierung ist weit fortgeschritten. In diesem Artikel möchten wir Ihnen einen Überblick über die wichtigsten Metropolen in Europa geben, was sie so besonders macht und wie sich das Wohnen der Zukunft gestaltet.



Überblick: Die 10 grössten Städte Europas


Moskau ist im Jahr 2021 die größte Stadt Europas. Rund 12,6 Millionen Einwohner zählt die russische Metropole und damit rund 1,5 Millionen Menschen mehr als in der französischen Hauptstadt Paris. Dann folgt London mit 9,4 Mio. Einwohnern, gefolgt von den spanischen Städten Madrid (6,5 Mio.) und Barcelona (5,5 Mio.). Auf Platz 7 ist mit gut 4 Mio. Einwohnern Rom, die knapp vor der deutschen Bundeshauptstadt Berlin mit 3,6 Mio. Einwohnern liegt. Athen und Mailand schliessen das Ranking ab.

Rang

Stadt

Einwohner in Millionen

1.

Moskau

12,54

2.

Paris

11,02

3.

London

9,3

4.

Madrid

6,62

5.

Barcelona

5,59

6.

Sankt Petersburg

5,47

7.

Rom

4,26

8.

Berlin

3,56

9.

Athen

3,15

10.

Mailand

3,14

(Quelle: Handelsblatt, https://www.handelsblatt.com/politik/international/ranking-die-zehn-groessten-staedte-europas/24486600.html?ticket=ST-1238902-aYzJwjiVLqdfHuPU3wJf-ap1)


Die Bevölkerung Europas zieht also weiter in die Städte. Das hat zur Folge, dass der Bedarf an Wohnraum wächst, der Verkehr zunimmt und die Fläche knapp wird. Prognosen zufolge werden im Jahr 2050 bis zu 70 Prozent der Weltbevölkerung in Städten leben – auch wenn die Corona-Krise den Wunsch nach mehr Ruhe und Entschleunigung bei vielen verstärkt hat.

Der Immobilienmarkt in den Metropolen Europas ist nach wie vor ein attraktiver Markt. Die Nachfrage steigt, getrieben durch Urbanisierung und steigenden Wohlstand, seit Jahren stärker als das Angebot.


Metropolen sind die Vorzeigemodelle in Sachen Wohnen der Zukunft und das hat seine Gründe. In Ballungszentren und in der Agglomeration sitzen die grossen Unternehmen. In den Wirtschaftsstandorten fliesst Know-How zusammen und sie gelten als Magneten für Wissenschaft und Forschung – das treibt folglich neue Entwicklungen voran. Aber längst rücken auch Klein- und Mittelstädte in den Fokus. Um eine Alternative zu den Grossstädten zu bieten, sie zu entlasten, dürfen die kleineren Städte also nicht in der Zeit stehen bleiben. Die Konzepte hier unterscheiden sich nicht wesentlich von denen der Metropolen, nur eben auf kleinerer Fläche.




Grün, smart und digital: Die Metropole der Zukunft


Zwei Metropolen in Europa stechen schon heute besonders hervor, wenn es um Wohnen der Zukunft und Smart City Konzepte geht: Paris und Wien.

Beide nehmen in Sachen Zukunftsausrichtung eine Vorreiterrolle ein. Auch wenn Wien nicht in der Top 10 in Sachen Grösse ist, gilt die österreichische Hauptstadt schon längst als Smart-City-Vorreiterin und belegt seit Jahren den ersten bzw. einen der ersten Plätze im Ranking als lebenswerteste Stadt der Welt. Und das nicht nur, weil man hier auf Ökologie und Digitalisierung setzt.


Die Städteplaner von Wien versuchen, die unterschiedlichen Anspruchsgruppen und Bedürfnisse der Bewohner bei ihren Planungen immer zu berücksichtigen, was massgeblich die Lebensqualität der Menschen dort beeinflusst. Der Begriff «Gender Planning», der von der seit über 30 Jahren in Wien tätigen Stadtplanerin Eva Kail vertreten und in Wien zuerst umgesetzt worden ist, ist vielen noch gar nicht bekannt. In der Vergangenheit sind Städte im Grunde für Männer geplant worden – d.h. die Strassenführung und ähnliches orientieren sich noch am Modell des Ernährers – also dem Mann, der morgens mit dem Auto zur Arbeit fährt und abends eben zurück. Doch diese Planung ist definitiv veraltet.


Das unmittelbare Wohnumfeld muss heute viel mehr die Lebensrealität der Einwohner in den Metropolen widerspiegeln. Gender Planning meint genau Das: Barrierefreiheit, angepasste Ampelschaltungen sowie Parkanlagen und Kinderbetreuungseinrichtungen, die gut zu Fuss erreicht werden können.



Ebenfalls als Vorreiter in Sachen Wohnqualität und Stadt der Zukunft gilt Paris. Die amtierende Bürgermeisterin Hidalgo plädiert für eine „15-Minuten-Stadt“. Die Bewohner sollen also von ihrem Zuhause aus innerhalb einer Viertelstunde Einkaufsmöglichkeiten, Schulen, Ärzte, Kulturstätten, Büros, Grünanlagen und alle anderen wichtigen Orte des täglichen Lebens erreichen können. Zudem wird darüber nachgedacht, dass die berühmten Pariser Champs-Élysées einem Park weichen sollen und mehr verkehrsberuhigte bzw. autofreie Zonen eingerichtet werden.


Dieser Ansatz des Wohnens der Zukunft wird nach und nach auch in anderen Metropolen und Städten umgesetzt – auch in der Schweiz gibt es die ersten Ansätze und auch Umsetzungen. Vorreiter sind hier Zürich und Basel. Wir halten Sie auf dem Laufenden.





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