Puristische Deko-Ideen für ein weihnachtliches Zuhause

Und schon wieder geht das Jahr langsam dem Ende zu, die Tage werden kürzer und die Temperaturen gehen in den Minusbereich. Dem Jahr 2020 - geprägt vor Allem durch Corona – Lebewohl zu sagen, fällt den meisten wohl nicht schwer. Wir haben durch Lockdowns und Homeoffice mehr Zeit als gewöhnlich im trauten Heim verbracht und wissen den Mehrwert eines schönen Zuhauses vielleicht noch mehr zu schätzen.


Mit Beginn der Adventzeit haben wir für Sie unter dem Motto „Weniger ist mehr“ ein paar Deko-Ideen zusammengestellt, mit denen Sie Ihr Haus oder Ihre Wohnung modern und doch stimmungsvoll in weihnachtlichem Glanz erstrahlen lassen.



Weniger ist mehr – Puristische Weihnachtsdeko

Es muss nicht immer „schwere Kost“ sein. Weihnachten darf auch mal leicht sein mit dezenter Dekoration ganz ohne die klassischen Elemente und Farben, wie dunkelrot oder Engelsfiguren. Dieses Jahr sind entsättigte Farben, natürliche Materialien und eine generelle Leichtigkeit voll im Trend. Denn es reicht, wenn später Ente, Knödel und Rotkraut schwer im Magen liegen.


Skandinavisch angehaucht

In den skandinavischen Ländern kommen für die Weihnachtsdeko vor Allem klare Formen, fröhliche und helle Farben und natürliche Materialien wie Holz, Jute und Leinen in Frage. Die Vorweihnachtszeit wird so noch schöner.


Am Lucia- oder Lichterfest, ein auf ein Heiligenfest zurückzuführender Brauch, der vor allem in Schweden sowie in Dänemark, Norwegen und Finnland verbreitet ist, spielt Licht eine grosse Rolle. Die wichtigsten Elemente sind von Mädchen getragene weiße Gewänder und Kerzen, der Verzehr von traditionellem Safrangebäck (lussekatter), das Singen von Lucialiedern und die Wahl einer örtlichen Lucia. Das Fest fällt auf den 13. Dezember, den Gedenktag der heiligen Lucia, der vor der Einführung des Gregorianischen Kalenders in Schweden (im Jahr 1752) gut ein Jahrhundert lang der kürzeste Tag des Jahres war. Traditionell wird ein Metallkranz aus Messing im Haus angezündet – in unserer Hemisphäre kann man diesen auch gut als Adventkranz nutzen und so das Haus auch über den 13. Dezember hinaus hell erleuchten lassen.


Wenn man an Skandinavien denkt, kommen einem Rentiere direkt in den Sinn. Diese kommen ja aus Skandinavien und können gut als Deko-Tier aus Holz oder anderen Materialien als Deko in der warmen Stube dienen. Inzwischen gibt es nur noch kleine Populationen zum Beispiel in Grönland oder Lappland – als Deko-Tier haben wir so alle etwas von der Schönheit dieser Hirschart.



Natürliche Materialien

Es muss nicht immer gekaufte Deko aus Plastik oder anderen künstlichen Materialien sein. Mit zarten Naturmaterialien und sanften Tönen fangen wir den leisen Zauber der Vorweihnachtszeit ein und geben der gespannten Vorfreude aufs Fest eine Form. Auch hier haben wir für Sie ein paar Ideen zusammengestellt.


Deko aus schwebenden Ästen beispielsweise ist vielseitig einsetzbar: Ob über dem Esstisch oder einfach an der Decke angebracht im Flur oder in der Küche – diese Deko-Variante ist mit Sicherheit ein Hingucker. Neben klassischem Tannengrün können auch Gebinde aus einzelnen Oliven-, Eukalyptus-, Rosmarin- und Tannenzweigen an einem kahlen Ast, der mit zwei Schnüren an der Decke befestigt wird, als Blickfang dienen. Bestückt mit transparenten Glaskugeln, Stern­anhängern und Baumkerzenhaltern aus Messing, wird locker ein Weihnachtsbaumersatz daraus.

Kränze oder andere Gebinde aus Immergrün sind eine weitere schöne, schlichte und natürliche Variante das Zuhause weihnachtlich zu gestalten. Ein moderner Mix aus dem, was Garten (z.B. Fichte oder Efeu) und Florist (z.B. Eukalyptus und Olive) zu bieten haben, liefert – locker in der Vase arrangiert oder zum Kranz gebunden – den grünen Akzent im vorweihnachtlichen Zuhause.


Eine weitere Möglichkeit ist die Nutzung als Stuhl-Deko. Eine lässig gewundene Girlande Tannengrün sowie getrockneten Blätterzweigen verpasst Stuhllehnen im Nu ein Weihnachtsoutfit. Genauso kann man auch Treppengeländer oder Vorhangstange in weihnachtliches Grün versetzen. Ergänzt man die Gebinde mit zarten Glaskugeln oder Stoff in hellen Tönen, wirkt es noch leichter.



Last but not Least - Adventkalender

Schon diesen Sonntag ist der erste Advent. Also allerhöchste Zeit für den Adventkalender. Auch dieser lässt sich ganz einfach selbst machen unter Verwendung natürlicher Materialien. So kann man einen Tannenzweig oder ähnliches nehmen und daran 24 nach Belieben gefüllte Säckchen, beispielsweise aus Leinen oder anderen Stoffen, aufhängen. So kann der Adventkalender auch als weihnachtliches Dekorationselement im Haus dienen. Eine weitere Variante ist ein Exemplar aus Holz – mit hölzernen Fächern als natürlicher Rahmen für kleine Geschenke, die das Warten aufs Christkind immens erleichtern.



Wir hoffen, wir konnten Sie inspirieren und wünschen Ihnen viel Spass beim Dekorieren!

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