Smart Home – Wohnen der Zukunft wird zum Wohnen der Gegenwart

Aktualisiert: Juli 16

Den Begriff «Smart Home» haben die meisten wohl schon oft gehört. Aber was ist damit genau gemeint, welche Vorteile bringt es mit sich und wie sieht die Zukunft des Wohnens aus? Diese Fragen möchten wir mit dem heutigen Blog-Artikel beantworten.


Smart Home Lösungen ermöglichen schon heute die intelligente Steuerung der Haustechnik via Smartphone, Tablet oder PC. Aber das Konzept kann noch viel weiter gehen - "smarte" also intelligente Geräte, die Verknüpfung dieser und Automatisierungen werden das Wohnen in Zukunft verändern.



Die Vorteile eines "Smart Home" kann man grob in vier Bereiche einteilen:

  • Komfort: Automatische Steuerung der Fenster, der Storen und des Lichtsystems machen das Leben angenehmer. Smarte Geräte, wie der Kühlschrank, der weiss was eingekauft werden muss, erhöhen den Komfort zusätzlich.

  • Unterhaltung: Der Smart TV vernetzt klassisches TV und diverse Streaming-Anbieter, ein Musik-Multiroom-System sorgt für den perfekten Klang im ganzen Haus. Und alles steuerbar via Smartphone oder Tablet.

  • Sicherheit: Alarmanlage und Videoüberwachung via App steuern und das Heim auch aus der Distanz im Blick behalten. Und vor Feuer oder Wassereinbruch frühzeitig gewarnt werden.

  • Energie sparen: Mittels intelligenter Vernetzung der Smart Home Zentrale passt sich die Heizung automatisch den Temperaturen an. Der Strom- und Wasserverbrauch kann ebenfalls mit einem Smart Home reduziert werden.



Schon heute gibt es eine Vielzahl an Möglichkeiten, das Zuhause smart zu gestalten und eine grosse Auswahl an Systemen, Apps und Geräten werden auf dem Markt angeboten. Allerdings sind noch nicht viele Häuser oder Wohnungen in der Schweiz so ausgestattet. Laut Statistik leben im Jahr 2021 knapp 1 Millionen Einwohner in einem Smart Home. Prognosen gehen davon aus, dass sich bis 2025 die Anzahl auf 1,9 Millionen erhöhen wird.


Experten gehen davon aus, dass Wohngebäude in Zukunft flächendeckend „smart“ werden. Doch wie das im Detail aussieht, scheint noch nicht eindeutig geklärt. Konzepte und Umsetzungen sind schon vorhanden, allerdings noch nicht voll ausgereift. Besonders das Zusammenspiel der einzelnen Systeme funktioniert oft nicht ideal. Besser ausgereifte Schnittstellen und «Machine Learning» werden es in Zukunft aber immer leichter machen, das Smart-Home-Konzept noch ausgereifter und nutzerfreundlicher zu gestalten. Fakt ist, dass die Menschen zukünftig immer vernetzter leben werden.



Mit grosser Wahrscheinlichkeit ist folgende Entwicklung zu erwarten:


„Smart“ wird der neue Standard

Heutzutage wird bei vielen neuen Technologien von „smarten“ Geräten gesprochen - der "Smart TV, die smarte Bewässerungstechnik für den Garten oder das smarte Küchengerät. Irgendwann werden diese Dinge dann zur Normalität und nicht smarte Varianten werden zunehmend der Vergangenheit angehören. «Smart“ wird also zum neuen Standard, weshalb die Begrifflichkeit sehr wahrscheinlich irgendwann einfach wegfallen wird. Und auch die Preise für Smart Home Geräte werden langfristig sinken, da sie dann eben ganz «normal» sind.



Was bedeutet die Entwicklung für Immobilienbesitzer?

Ist das Haus oder die Wohnung bereits gebaut und hat somit einen klassischen Ausbaustandard, ist man gut beraten, noch ein bisschen abzuwarten oder zumindest flexibel zu bleiben. Denn in den kommenden Jahren werden sich die Technologien vermutlich in einem rasanten Tempo weiterentwickeln. Um „up-to-date“ zu bleiben, könnten daher viele Um- und Nachrüstungen notwendig werden, wenn man schon heute in ein System investiert. Wer hingegen noch einige Jahre wartet, kann direkt eine fortgeschrittenere Technologie einbauen und vermutlich von deutlich geringeren Preisen profitieren. Einzelne smarte Geräte oder die Steuerung der Haustechnik erleichtern aber schon heute das Leben und erhöhen den Wohnkomfort.


Bei Neubauten sieht es etwas anders aus. Wer jetzt plant, zu bauen, sollte das Haus oder die Wohnung schon jetzt zum "Smart Home" machen bzw. die Option offenlassen und etwa Kabeltrassen für eine spätere Nachrüstung einbauen. Denn das wird schon bald nicht nur den Komfort von Häusern erhöhen, sondern auch deren (Wiederverkaufs-)Wert.


Denn sobald „smart“ der neue Standard ist, sind alle Häuser, die kein Smart Home sind, automatisch veraltet. Es ist also ratsam, bei diesem Thema up-to-date zu bleiben und die Entwicklung weiter zu verfolgen. Denn zur Werterhaltung bzw. -steigerung der eigenen Immobilie wird man früher oder später - spätestens wenn "smart" endgültig zum Standard wird - in ein Smart-Home-System investieren müssen.




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